Honigentstehung


Honigwabe
Honigwabe

Honig wird von den Honigbienen produziert.

Sie benötigen Honig für ihren Energiehaus-

halt und für die Aufzucht der Bienenlarven.

Den Überschuss kann der Imker ernten.

Auch viele andere Nutznießer versuchen an die süße Köstlichkeit zu kommen.

Honigbiene sammelt Nektar auf Blüte
Honigbiene sammelt Nektar auf Blüte

Die Rohstoffe für die Honigproduktion sind

Nektar und Honigtau. Nektar ist ein zuckerhaltiges, flüssiges Sekret, das von Nektardrüsen der Blüten ausgeschieden wird. Dieses Sekret entstammt den Siebröhren und enthält neben 50 - 80% Wasser und ca. 20 - 50% Zucker auch Aroma– und Mineralstoffe, Aminosäuren und Vitamine.


Honigtauerzeuger, wie Blattläuse und Zikaden, stechen die Siebröhren von Pflanzen an und nehmen Siebröhrensaft auf und scheiden zuckerhaltigen Honigtau aus. Die Bienen sammeln Nektar und Honigtau je nach Angebot in der Natur und Energiebedarf des Bienenvolkes. Das Sammelgut wird dabei in der Honigblase transportiert.

Die heimkehrende Sammelbiene übergibt ihren Honigblaseninhalt an eine Stockbiene, die den Tropfen an weitere Bienen abgibt, bis schließlich der Honigblaseninhalt in einer Zelle abgelagert wird. Bei jeder Übergabe in dieser Futterkette werden Sekrete von den Bienen zugegeben und Wasser entzo-

gen - bis auf ca. 15 - 17% Wassergehalt . Auf diese Weise finden Veränderungen der Rohstoffe Nektar und Honigtau bis zum fertigen Honig statt.